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Zentral überwacht

Übergreifende Sun Ray-Lösung für Wien Energie WienStrom

Das Geschäftsfeld Telekommunikation der Wien Energie Wienstrom betreibt eine Leitstelle, in der rund um die Uhr alle betriebenen Daten-Netze überwacht und gesteuert werden. Auf Basis einer Sun Ray-Thin Client Lösung wurde ein übergreifendes System verwirklicht, das die einzelnen Managementsysteme an einem Arbeitplatz zusammenführt und damit eine einfache Verwaltung erlaubt.

„Bereits 2003 entschieden wir uns nach langen Recherchen für eine zentrale Überwachungslösung für die damals ganz neue Sun Ray Technologie, die wir kürzlich aufgrund des großen Nutzens auf den letzten Stand gebracht haben“, schildert die Leiterin des „Network Operation Center“ (NOC), Ing. Elisabeth Fuchs, ihre Erfahrungen. Diese Entscheidung erlaubt es heute das Team der Systembetreuung sowie das eigentliche Team für den Netzbetrieb (kurz Operatoren genannt) auch bei wachsenden Anforderungen sehr schlank zu halten. Das Geschäftsfeld Telekommunikation der Wienstrom baut seit rund zehn Jahren im eigenen Versorgungsgebiet Breitbandverbindungen auf, die große Datendienst-Anbieter mieten können. Heute werden 14 Netze in 8 unterschiedlichen Technologien betrieben, die rund um die Uhr zu überwachen sind. „Die Vielzahl an Einzelsystemen führte bei unseren Mitarbeitern allerdings zu dem Problem, dass das Erkennen von Störungen immer schwieriger wurde und ein Qualitätsverlust bei den Datendiensten drohte. Daher war der dringende Bedarf nach einer zentralen Lösung gegeben!“ Das daraus entstandene „Umbrella Management System“ (UMS) fasst alle Einzel-Überwachungssysteme zusammen und ermöglicht so ein konsolidiertes Gesamtbild für die Überwachung.

Startete man vor vier Jahren mit der Sun Ray 1-Station, so wurde nun die Umstellung auf die Sun Ray 2 Produktlinie, die Software Version 4 und zwei leistungsstärkere UMS-Server erforderlich. Basis der Anwendung sind die beiden gespiegelten Server, die alle Informationen aus den verschiedenen Management-Systemen sammeln und gebündelt zur Verfügung stellen. Über ein eigenes LAN-Netzwerk sind die Server mit den Bildschirmarbeitsplätzen (SUN Rays) verbunden, die über keine eigene Rechenleistung verfügen. „Wir sind bei der Auswahl der Arbeitsplätze völlig frei und können bei einem Ausfall völlig problemlos auf einen anderen Platz ausweichen“, so Elisabeth Fuchs. Bis zu sechs Bildschirme können so an einem Arbeitsplatz betrieben werden, sie verschaffen den Operatoren den erwünschten Überblick. Nicht zuletzt glänzen die Bildschirmarbeitsplätze auch durch ihre gegenüber PCs fast doppelte Lebensdauer (etwa sieben Jahre).

Neben jedem Bildschirm steht als weiterer Baustein der Sun Ray-Architektur ein Karten-Lese-Terminal, das die Chipkarte des Benutzers liest und aufgrund der gespeicherten Informationen den einmal definierten Nutzungsumfang freigibt. „Dank dieser Identifikationskarte können sich unsere Nutzer frei zwischen den Stationen bewegen und bekommen unabhängig vom Bildschirm immer ihre persönliche Bildschirmmaske angezeigt“, unterstreicht Fuchs die Vorteile der Kartenlösung. Mit der neuen Software Version 4 ist nun auch das Microsoft RDP-Protokoll implementiert, womit die bisher eingesetzte Lösung hinfällig wird. Um den mobilen Servicetechnikern, die mit Notebooks ausgestattet sind, etwa den Zugriff auf das Trouble Ticket-System zu ermöglichen, entschloß man sich darüber hinaus für die Einführung von „Global Desktop“. Diese Lösung erlaubt den mobilen Zugriff auf alle Managementsysteme mittels einem üblichen Web-Browser.
„Mit einem Sicherheits-Token kann auch unser Überwachungs-Personal nun von zu Hause auf Anwendungen zugreifen, was die Reaktionszeit bei Störungsfällen entscheidend verkürzt!“

Das gesamte Projekt wurde innerhalb eines Monats umgesetzt. Die eigentliche Umschaltzeit, in der die Bildschirme dunkel waren, dauerte überhaupt nur gut zehn Minuten.

Green IT – Co2 reduktion leicht gemacht

Unter dem Schlagwort Server-Based-Computing (SBC) setzt sich in letzter Zeit verstärkt eine besonders stromsparende Variante der Büroausstattung durch. Statt auf vollausgestattete PCs setzt man hier auf eine zentralisierte IT-Infrastruktur, bei der die eigentliche Rechenarbeit von Servern erledigt wird. Der einzelne Mitarbeiter hat dann nur noch ein Darstellungs- und Eingabegerät auf dem Tisch - einen sogenannten Thin Client. In Thin Clients finden sich weder Festplatten noch hochkomplexe, stromfressende Prozessoren. Die wichtigsten Elemente sind der Ethernet-Anschluss und ein Grafikchip. Der Sun Ray 270 Virtual Display Client von Sun Microsystems erhielt bei der weltweit größten Messe für Consumer-Elektronik CES in Las Vegas Anfang des Jahres den Innovationspreis für Design und Engineering. Das schlanke Gerät kommt inkl. Bildschirm mit 50 Watt aus, also einem Achtel eines herkömmlichen PCs.

Roman Brandl, Software Sales Manager Austria: "Die Umgebung bei Wienstrom enthält alle typischen Merkmale einer ThinClient-Installation auf Basis der SunRay-Technologie: Die Möglichkeit von jedem Arbeitsplatz sowie von unterwegs auf die laufenden Applikationen zuzugreifen, sowie Kostenreduktion durch den extrem niedrigen Administrationsaufwand, bewegt viele Kunden derzeit dazu ThinClient-Projekte zu starten. Auf Basis der SunRay-Technologie gemeinsam mit Konsolidierung von Arbeitsplatz-PCs ins Rechenzentrum, ermöglicht Sun eine massive Einsparung vor allem im Betrieb von Windows-Arbeitsplätzen. Wir sind stolz, dass wir Wienstrom bei der erfolgreichen Umstellung mit unseren Produkten unterstützen konnten."


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