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WIEN, 23.Juli 2009 – Sun Microsystems und Fujitsu kündigen schnellere SPARC Enterprise Server auf Basis der Chip Multi-Threading Technologie an. Zusammen mit dem Solaris Betriebssystem bieten die neuen Server mit den für die Parallelverarbeitung ausgelegten Chips erhöhte Leistung, mehr Möglichkeiten zur Virtualisierung, vereinfachte Verwaltung und größere Wirtschaftlichkeit. Die Server laufen nun mit höher getakteten 1,6 GHz UltraSPARC T2 sowie T2 Plus Prozessoren. Die Virtualisierungstechnologie wurde mit der LDoms (Logical Domains) Software-Version 1.2 verbessert.
Die Virtualisierung auf der SPARC Plattform weist mit LDoms Software 1.2 in mehreren Bereichen entscheidende Verbesserungen auf. Energiesparen erlaubt das neue CPU Power Management, mit dessen Hilfe Prozessorkerne automatisch abgeschaltet werden, die gerade nicht in Gebrauch sind. „Domain Mobility“ ermöglicht die Migration von Domains, etwa bei Wartungsarbeiten, und gewährleistet ebenfalls das Einsparen von Energie. Jumbo Frames sprengen die Ethernet-übliche Grenze von 1500 Bytes und realisieren einen wesentlich höheren Datendurchsatz im Netz. Die Einrichtung von Logical Domains wird nun mit den „Built-in Configuration Tools“ wesentlich erleichtert. Auch die Wiederherstellung von Logical Domains ist im Störfall durch ein automatisches Back-up gesichert. Ein „Physical-to-Virtual Migration Tool“ hilft den Kunden bei der Umstellung ihrer Infrastruktur von klassischer SPARC Technologie auf die neuen Chip Multi-Threading Systeme.
Die mit 1,6 GHz getakteten Prozessoren liefern zusammen mit Solaris neue Rekordwerte. So erreicht der neue SPARC Enterprise T5440 Server (mit 4 Prozessoren, 32 Kernen und 256 gleichzeitigen Threads) beim SAP SD Standard Applikationsbenchmark einen Zugriff von 4.720 SAP Benchmark Standard-Anwendern, das sind rund 1000 Anwender mehr, als beim zweitbesten UNIX-RISC Wettbewerber erzielt wurden. Der SAP SD Benchmark simuliert kritische Aufgaben unter realistischen Bedingungen. Getestet wurde mit dem SAP Enhancement Package 4 für SAP ERP 6.0 (Unicode) auf Basis einer Oracle Datenbank. Ein weiterer Benchmark, der SPECjAppServer2004, misst die Leistung von webfähigen Applikationen auf Basis von Java-Applikationservern, die beispielsweise Informationen aus Datenbanken verarbeiten. Hier übertraf der SPARC Enterprise T5440 Server seine Vorgänger mit 1,4 GHz um 21 Prozent sowie ein XEON-basiertes Wettbewerbssystem um 74 Prozent. Auf dem Server liefen neben Solaris 10 (unter Einsatz der Solaris 10 Container Technologie), der Oracle WebLogic Server sowie die Oracle 11g Datenbank.
Detailinformationen zu den Benchmarks sind unter http://www.sun.com/benchmarks verfügbar.
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